Osteopathie...

            ist ganzheitlich.

   Die Natur – das Leben – hat niemals Tendenzen sich selbst ohne Grund zu schädigen oder zu zerstören. Erst wenn für eine Region die Kompensationsmöglichkeiten des Körpers erschöpft sind zeigen sich Symptome und es können Krankheiten entstehen.

  

    Es besteht eine Wechselwirkung zwischen Funktion und Struktur.


    Jeder Körper hat Prioritäten innerhalb derer er, seinen Möglichkeiten entsprechend, arbeitet - höchst effektiv, sachlich, nüchtern, präzise, perfekt, ökonomisch, ohne Emotionen. Den Naturgesetzen des Überlebens folgend.


    So hat das Herz-Kreislaufsystem eine höhere Priorität als das Verdauungssystem welches wiederum eine höhere Priorität hat als das Bewegungssystem – also Muskeln, Gelenke und Knochen.

    Der Organismus benutzt aber das Bewegungssystem um den höher gestellten Prioritäten (und das sind alle anderen Systeme) gerecht zu werden.

    Benötigt irgendein System eine Kompensation so wird das Nervensystem diese ermöglichen, z.B. durch Veranlassung der dafür nötigen Statusänderungen oder es werden Veränderungen des Hormonhaushaltes oder des Nervensystems induziert (z.B. erhöhte Sympathikusaktivität bei Stress). Es werden Muskelketten im Tonus höher oder niedriger stellen, um immer in der bestmöglichen Ökonomie die bestmögliche Physiologie zu ermöglichen, um Gewebe zu schützen und ruhig zu Stellen bei Entzündungen oder aber um Raum zu schaffen bei Raumforderungen etc.


    Das ist auch der Grund weshalb der Ort der Symptome noch lange nicht der Ort der

    Ursache ist. Oft ist er es nicht.

    Die meisten „Problemchen“ erledigt unser Organismus - für uns nicht spürbar - im Hintergrund.

    Erst wenn er seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann, trotz aller möglichen Kompensationen, wird es zu Symptomen kommen. Jetzt oder sogar noch später wird das Problem medizinisch auffällig z.B. im Blutbild bzw. Labor etc.


    Es ist unschwer nachzuvollziehen, das lange anhaltende Kompensationen wiederum ihre Spuren hinterlassen – im Sinne von Arthrosen, Dysbalancen, Skoliosen, Sehnenüberbelastungen, Muskelschwächen, Muskelhartspann, etc. wovon auch Organe betroffen sein können.


    Irgendwann werden diese „Spuren“ wiederum bei bestimmten Anforderungen Kompensationen (also Hilfe) benötigen um den willentlichen Anforderungen des Besitzers gerecht werden zu können (z.B. bei einem Marathon obwohl das Knie eine Arthrose hat - irgendwann wird sich das Gangbild verändern bis der Läufer nur noch „humpelnd“ ins „Ziel“ kommt oder jetzt auch noch einen Hüftschmerz entwickelt).


    Das könnte eine Erklärung sein weshalb viele Menschen im Alter innerhalb kurzer Zeit „Dekompensieren“ und viele verschiedene Symptome an vielen verschieden Orten entwickeln.

 

    Alleiniges arbeiten am Bewegungsapparat ist also oft nicht ursächlich. Denn eine Störung wird sich immer auf alle Systeme mehr oder minder auswirken: am Bewegungsapparat, an den Organen, im Nervensystem und im Bindegewebe...

    Denn über das Bindegewebe sind jegliche Strukturen im Körper mit einander verbunden: zieht man am Zeh, so wird das am Ohr wahrnehmbar.

Die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen...

Die Dinge sind nicht immer

    so wie sie scheinen...

 
                                                                            © 2011 - Praxis für Osteopathie  Karina Scheuer D.O.M.R.O. - Trier                                                Datenschutz                Impressum                InhaltDatenschutz.htmlImpressum.htmlInhaltsverzeichnis.htmlshapeimage_3_link_0shapeimage_3_link_1shapeimage_3_link_2