... Fragen ?

Wie viele Behandlungen sind nötig ?

Als grobe Faustregel gilt: nach 4 Behandlungen sollte der Konsultationsgrund sich deutlich verbessert haben und auch besser bleiben. Bestehen die Beschwerden noch nicht so lange (ein paar Wochen) werden oft schon 1-2 Behandlungen ausreichen, sollten die Beschwerden schon Jahre oder Jahrzehnte bestehen, werden sicherlich mehr als 4 Behandlungen nötig sein, damit sich das Beschwerdebild deutlich verbessert. Im Anschluss an die erste Sitzung kann hierüber eine bessere Aussage getroffen werden.


Ab welchem Alter darf behandelt werden ?

Hier gibt es keine Einschränkungen.

Besonders Kinder nach einer Kaiserschnittgeburt oder sonstiger Hilfsmittel (Zange, Saugglocke) sollten möglichst frühzeitig untersucht und gegebenenfalls behandelt werden.

Aber auch im hohen Alter ist die Osteopathie sinnvoll.


Gibt es Nebenwirkungen oder Kontraindikationen ?

Gegenanzeigen gibt es grundsätzlich keine in der Osteopathie, wohl aber können einzelne Techniken kontraindiziert sein, was aber die Osteopathie nicht grundsätzlich ausschließt.

Ist der Gesamtzustand des Körpers völlig am Dekompensieren, kann es sein, dass die Statusänderung nach der ersten osteopathischen Behandlung zu Symptomen führt, die der Patient allerdings früher schon einmal hatte und die von allein wieder vergehen.

Osteopathie kann KEINE zerstörten Strukturen wieder beheben wie z.B. Arthrose.

Auch ist die Osteopathie NICHT geeignet akut lebensbedrohliche Zustände zu behandeln. Viele Krankheiten müssen auch schulmedizinisch Behandelt und Überwacht werden.


Kann die Osteopathie mit einem Kassenrezept abgerechnet werden ?

Das geht nicht. Die Osteopathie ist im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen NICHT enthalten. Viele gesetzliche und auch private Krankenkassen übernehmen jedoch mittlerweile teilweise diese Kosten.

Unabhängig davon befinden sich die oben genannten Regelungen im ständigen Umbruch und ich empfehle individuell bei den Krankenkassen eine Kostenbeteiligung zu erfragen.


Können andere Heilmethoden gleichzeitig angewandt werden ?

Die Osteopathie ist ein eigenständiges, ganzheitliches, medizinisches System.

In vielen Fällen ist eine parallele Behandlung durch die Schulmedizin jedoch wünschenswert bzw. Notwendig.

Vor und nach chirurgischen Eingriffen kann eine osteopathische  Sitzung von Vorteil sein.

Auch die parallele Behandlung mit anderen naturheilkundlichen Maßnahmen kann sinnvoll sein, sollte aber untereinander bekannt sein.


Was bedeutet  D.O.  im Namenszug ?

D.O. steht für „Diplom Osteopath“. Diese Bezeichnung ist geschützt, weltweiter Standart und an bestimmte Ausbildungskriterien gebunden. In Deutschland ist diese Bezeichnung durch den Verband der Osteopathen Deutschlands VOD als eingetragene Marke ® geschützt. Sie wird an Osteopathen verliehen, die eine osteopathische Ausbildung von mindestens 5 Jahren erfolgreich abgeschlossen und im Anschluss daran eine wissenschaftliche Arbeit verfasst und auf einem Kongress vorgetragen haben.

Das Abstrakt meiner Thesenarbeit mit dem Titel:

Osteopathie bei benigner Prostatahyperplasie ist einzusehen auf der Seite:

http://www.osteopathie-akademie.de/abstracts/nr110.html

der Akademie für Osteopathie AFO http://www.osteopathie-akademie.de.

Die vollständige Arbeit kann in meiner Praxis eingesehen werden.


Was bedeutet  M.R.O. im Namenszug ?

Eingetragene Marke M.R.O. ® , der Therapeut ist Mitglied im Register der Osteopathen Deutschland. Diese Osteopathen arbeiten ausschließlich als Osteopath. Vorraussetzung für die Mitgliedschaft ist außerdem die Erstellung einer Thesenarbeit im Anschluss an die osteopathische Ausbildung.

 
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